Warum wir vorher anonym anfragen
Viele Versicherer fragen im Antrag, ob du schon einmal abgelehnt oder nur eingeschränkt angenommen wurdest. Diese Frage musst du ehrlich beantworten. Eine Ablehnung unter deinem Namen begleitet dich also bei späteren Anträgen.
Genau deshalb stellen wir vor dem Antrag anonyme Risikovoranfragen, sobald es etwas zu klären gibt. Sagt ein Versicherer dabei Nein, taucht das unter deinem Namen nirgends auf. Den echten Antrag stellen wir dann dort, wo wir die Einschätzung des Versicherers schon kennen.
Erst den Grund klären
Lag es an einer bestimmten Vorerkrankung? An deinem Beruf? An einem Hobby? Oder an einer Angabe, die der Versicherer falsch verstanden hat? Meist nennt er den Grund oder man kann nachfragen.
Manchmal fehlt nur ein Arztbericht oder eine bessere Erklärung. Dann lässt sich die Sache mit sauberen Unterlagen ganz anders darstellen.
Diese Wege gibt es danach
- Andere Versicherer: Jeder Versicherer bewertet Vorerkrankungen anders und fragt unterschiedlich weit zurück. Wo einer ablehnt, nimmt ein anderer vielleicht mit Ausschluss oder sogar normal an. Wir fragen wieder anonym und gezielt an.
- Ausschluss in Kauf nehmen: Eine BU mit Ausschluss einer bestimmten Erkrankung ist oft viel besser als gar keine BU.
- Später noch einmal: Hat der Versicherer zurückgestellt oder liegt die Erkrankung erst kurz zurück, kann ein neuer Anlauf nach einer beschwerdefreien Zeit klappen.
- Alternativen: Geht es wirklich nicht, gibt es andere Lösungen, die zumindest einen Teil des Risikos abdecken.
Wir sagen dir ehrlich, wie es aussieht
Manchmal gibt es für eine Gesundheitsgeschichte keine sinnvolle BU. Dann sagen wir dir das offen, statt dich durch zehn Anträge zu schicken. Und wir zeigen dir, was stattdessen geht.
Häufige Fragen
Geschrieben von Martin Smits und Marc Hülsken, deine persönlichen Versicherungsmakler in KalkarStand: Oktober 2026
Allgemeine Informationen ohne Gewähr. Welche Leistungen gelten, richtet sich immer nach den Bedingungen des gewählten Tarifs.












