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    Mit Bluthochdruck in die BU – Auf die Werte kommt es an – und darauf, wie gut er eingestellt ist

    Bluthochdruck merkt man oft gar nicht. Viele erfahren davon zufällig beim Hausarzt oder beim Betriebsarzt – und nehmen dann eine Tablette am Tag.

    Für die BU ist das trotzdem ein Thema, weil hoher Blutdruck auf Dauer Herz, Gefäße und andere Organe belasten kann. Die Versicherer wollen deshalb vor allem wissen: Wie hoch ist er, und wie gut hast du ihn im Griff?

    Was der Versicherer zum Blutdruck wissen will

    • Seit wann: Wann wurde der Bluthochdruck festgestellt?
    • Werte: Wie hoch war er damals, wie hoch ist er heute?
    • Behandlung: Nimmst du Medikamente? Welche und seit wann?
    • Kontrollen: Wie oft wird gemessen, gibt es Untersuchungen von Herz oder Nieren?
    • Folgen: Gibt es Hinweise auf Schäden an Herz, Gefäßen oder Nieren?
    • Weitere Faktoren: Gewicht, Rauchen, Blutfette oder Blutzucker – je nach Versicherer wird auch danach gefragt.

    Aktuelle Werte sind hier besonders wichtig

    Anders als bei einer Verletzung, die vor Jahren ausgeheilt ist, geht es beim Blutdruck um den heutigen Stand. Ein Satz wie „gut eingestellt“ hilft wenig, wenn keine Zahlen dabeistehen.

    Am besten hast du aktuelle Messwerte von deinem Arzt, zum Beispiel aus dem letzten Kontrolltermin. Wenn der Arzt eine Langzeitmessung gemacht hat, ist auch der Bericht dazu hilfreich.

    Diese Nachweise helfen

    • Arztbericht: mit Diagnose, Medikament und aktuellen Werten
    • Messprotokoll: falls du selbst regelmäßig misst
    • Untersuchungen: zum Beispiel EKG oder Ultraschall, wenn welche gemacht wurden
    • Laborwerte: falls vorhanden, etwa Blutfette und Nierenwerte

    Bitte keine neuen Atteste anfordern, nur weil wir fragen. Schick uns, was du schon hast – wenn etwas fehlt, sagen wir es dir.

    Was am Ende herauskommen kann

    Bei Bluthochdruck ist ein Ausschluss eher schwierig, weil er viele Organe betreffen kann. Je nach Werten und Versicherer kommt deshalb häufig eine normale Annahme oder ein Beitragszuschlag in Frage. Sind die Werte hoch oder gibt es schon Folgeschäden, kann es auch zu einer Zurückstellung oder Ablehnung kommen.

    Welcher Versicherer wie entscheidet, ist sehr unterschiedlich. Mit einer anonymen Voranfrage findest du das heraus, ohne dass eine Ablehnung unter deinem Namen entsteht.

    Häufige Fragen

    Wenn der Versicherer nach Untersuchungen oder Beschwerden fragt, kann das dazugehören. Beschreib es in deiner Erklärung, am besten mit späteren normalen Werten, falls du welche hast.

    Für deine Gesundheit ganz sicher. Ob und wie sich das auf die Entscheidung des Versicherers auswirkt, hängt vom Einzelfall ab. Wichtig ist, dass deine Angaben zum Zeitpunkt des Antrags stimmen.

    Geschrieben von Martin Smits und Marc Hülsken, deine persönlichen Versicherungsmakler in KalkarStand: Oktober 2026

    Allgemeine Informationen ohne Gewähr. Welche Leistungen gelten, richtet sich immer nach den Bedingungen des gewählten Tarifs.

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