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    Mit Allergie oder Asthma in die BU – Heuschnupfen ist nicht gleich Asthma – und dein Beruf zählt mit

    Allergien sind weit verbreitet. Ein bisschen Heuschnupfen im Frühjahr ist für die meisten Versicherer etwas ganz anderes als ein Asthma, das regelmäßig behandelt werden muss.

    Bei diesem Thema kommt noch etwas dazu: dein Beruf. Denn eine Allergie kann im Büro kaum stören und in einem anderen Beruf genau das sein, was dich aus dem Job wirft.

    Worauf die Versicherer bei Allergie und Asthma schauen

    • Wogegen: Pollen, Hausstaub, Tierhaare, Nahrungsmittel, Stoffe bei der Arbeit?
    • Welche Beschwerden: Nur Nase und Augen, Haut – oder auch Atemnot und Asthma?
    • Wie behandelt: Tabletten oder Spray bei Bedarf, dauerhafte Medikamente, Hyposensibilisierung?
    • Wie stark: Gab es Notfälle, Krankenhausaufenthalte oder längere Krankschreibungen?
    • Lungenfunktion: Gibt es Messwerte, und wie sehen sie aus?

    Warum dein Beruf hier besonders zählt

    Bei Allergien und Asthma schauen Versicherer oft darauf, ob du bei der Arbeit mit möglichen Auslösern zu tun hast. Typische Beispiele sind Mehl in der Backstube, Pflanzen in Gärtnerei oder Floristik, Tiere in Landwirtschaft, Tierpflege oder Tiermedizin und Chemikalien in manchen Handwerksberufen.

    Hast du in so einem Beruf eine passende Allergie, kann das deutlich strenger bewertet werden als dieselbe Allergie bei einer Bürotätigkeit. Schreib deshalb in deiner Erklärung dazu, ob dich die Allergie bei der Arbeit betrifft – und wenn nicht, auch das.

    Was bei Allergie und Asthma hilft

    • Allergietest: welche Auslöser festgestellt wurden
    • Lungenfunktion: ein aktueller Befund, falls Asthma ein Thema ist
    • Medikamentenplan: was du nimmst, regelmäßig oder nur bei Bedarf
    • Verlauf: wann zuletzt Beschwerden, gab es eine Hyposensibilisierung und wie ist sie ausgegangen?

    So kann die Antwort ausfallen

    Leichte Allergien ohne Asthma werden je nach Versicherer oft unkompliziert bewertet. Bei Asthma hängt viel davon ab, wie gut es eingestellt ist und wie oft es Probleme macht. Möglich sind ein Zuschlag, ein Ausschluss für Erkrankungen der Atemwege oder – bei einer Allergie mit Bezug zum Beruf – auch strengere Entscheidungen.

    Weil die Versicherer hier sehr unterschiedlich entscheiden, fragen wir vorher anonym an.

    Häufige Fragen

    Wenn der Versicherer danach fragt, gehört es in den Antrag. Mit einer kurzen Erklärung ist so etwas meist schnell eingeordnet.

    Das hängt davon ab, wie weit der Versicherer zurückfragt und ob du in diesem Zeitraum noch behandelt wurdest. Wir gehen das mit dir durch.

    Geschrieben von Martin Smits und Marc Hülsken, deine persönlichen Versicherungsmakler in KalkarStand: Oktober 2026

    Allgemeine Informationen ohne Gewähr. Welche Leistungen gelten, richtet sich immer nach den Bedingungen des gewählten Tarifs.

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