Was Versicherer bei Migräne fragen
- Diagnose: Migräne, Spannungskopfschmerz oder eine andere Kopfschmerzform – und wer hat sie gestellt?
- Häufigkeit: Wie viele Anfälle oder Kopfschmerztage hast du ungefähr im Monat?
- Dauer und Stärke: Wie lange dauert ein Anfall, musst du dich hinlegen, gibt es eine Aura?
- Medikamente: Akutmittel bei Bedarf oder auch eine vorbeugende Behandlung?
- Fehltage: Fällst du deswegen bei der Arbeit aus, und wie oft?
- Abklärung: Gab es neurologische Untersuchungen, zum Beispiel ein MRT, und was kam dabei heraus?
Ein Kopfschmerztagebuch hilft
Bei Migräne sagt eine Diagnose allein wenig. Viel aussagekräftiger ist, wie oft und wie stark die Anfälle tatsächlich sind. Wenn du ein Kopfschmerztagebuch führst – auf Papier oder in einer App –, ist das eine gute Grundlage für deine eigene Erklärung.
Hast du keins, schätze die Häufigkeit ehrlich ein. Eine grobe, ehrliche Angabe ist besser als gar keine.
Unterlagen, die überzeugen
- Neurologischer Befund: falls du beim Facharzt warst
- Bildgebung: der Bericht, falls ein MRT oder CT gemacht wurde
- Medikamentenliste: was du bei einem Anfall nimmst und ob du vorbeugend etwas einnimmst
- Deine Angaben: Häufigkeit, Dauer, Fehltage in den letzten Jahren
So kann der Versicherer entscheiden
Bei seltenen Anfällen ohne Fehltage ist die Chance auf gute Bedingungen meist besser als bei häufigen Anfällen mit vorbeugender Behandlung. Je nach Versicherer kommt eine normale Annahme, ein Zuschlag oder ein Ausschluss für Migräne und Kopfschmerzerkrankungen in Frage.
Achte bei einem Ausschluss darauf, wie er formuliert ist. Ein enger Ausschluss nur für Migräne ist etwas anderes als ein weit gefasster für Erkrankungen des Nervensystems. Das vergleichen wir für dich.
Häufige Fragen
Geschrieben von Martin Smits und Marc Hülsken, deine persönlichen Versicherungsmakler in KalkarStand: Oktober 2026
Allgemeine Informationen ohne Gewähr. Welche Leistungen gelten, richtet sich immer nach den Bedingungen des gewählten Tarifs.












