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    Falsche Diagnose in der Akte – was tun? – Klären, erklären – aber nie einfach weglassen

    Du forderst bei deiner Krankenkasse die Übersicht an und staunst: Da steht eine Diagnose, die du nie hattest. Oder eine, die viel schlimmer klingt, als es war.

    Das kommt häufiger vor, als man denkt. Für den BU-Antrag ist es wichtig, das vorher zu klären – denn im Leistungsfall liest der Versicherer genau diese Akte.

    Wie so etwas passiert

    • Verdachtsdiagnosen: Der Arzt hat etwas abgeklärt, das sich nicht bestätigt hat, aber die Diagnose blieb stehen.
    • Abrechnungsgründe: Für die Abrechnung braucht jede Behandlung eine Diagnose. Die passt nicht immer genau zu dem, was du hattest.
    • Übernahmen: Eine alte Diagnose wird von Quartal zu Quartal weitergeführt, obwohl sie längst erledigt ist.
    • Fehler: Tippfehler, Verwechslungen oder ein falscher Code.

    So gehst du vor

    1. 1Übersicht von der Krankenkasse und, wenn möglich, Patientenakte oder Berichte vom Arzt besorgen.
    2. 2Mit dem Arzt sprechen, der die Diagnose gestellt oder abgerechnet hat. Frag, wie es dazu kam.
    3. 3Um eine Korrektur bitten, wenn die Diagnose falsch ist – oder um eine schriftliche ärztliche Klarstellung, was tatsächlich war.
    4. 4In deiner eigenen Erklärung beschreiben, was hinter dem Eintrag steckt, und die Klarstellung beilegen.
    5. 5Erst dann mit uns die Voranfrage starten.

    Ob ein Eintrag im Nachhinein geändert werden kann, hängt vom Fall ab. Eine schriftliche Klarstellung des Arztes ist oft der realistischere Weg.

    Nie einfach weglassen

    Auch wenn du sicher bist, dass die Diagnose falsch ist: Lass sie im Antrag nicht einfach unter den Tisch fallen, wenn sie unter eine Frage fällt. Der Versicherer sieht im Leistungsfall dieselbe Akte. Steht dort etwas, das im Antrag fehlt, wird es schwierig, das Jahre später noch zu erklären.

    Besser ist der offene Weg: angeben, erklären, belegen. Dann kann der Versicherer den Eintrag richtig einordnen.

    Was wir dabei für dich tun

    Wir schauen uns mit dir an, welche Einträge für welchen Versicherer überhaupt eine Rolle spielen. Bei manchen liegt der Eintrag schon außerhalb des Zeitraums, nach dem gefragt wird. Bei anderen hilft eine gut formulierte Erklärung mit Klarstellung. Und in der anonymen Risikovoranfrage sehen wir, wie die Versicherer damit umgehen – ohne Risiko für dich.

    Häufige Fragen

    Dann bitte ihn um eine kurze schriftliche Klarstellung, was tatsächlich war. Wenn auch das nicht klappt, beschreibst du die Sache in deiner eigenen Erklärung so genau wie möglich. Wir helfen dir bei der Formulierung.

    Nur, wenn sie in den Zeitraum fällt, nach dem ein Versicherer fragt. Das prüfen wir mit dir vorab.

    Geschrieben von Martin Smits und Marc Hülsken, deine persönlichen Versicherungsmakler in KalkarStand: Oktober 2026

    Allgemeine Informationen ohne Gewähr. Welche Leistungen gelten, richtet sich immer nach den Bedingungen des gewählten Tarifs.

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