Was bei der Schilddrüse zählt
- Welche Erkrankung: Unterfunktion, Überfunktion, Hashimoto, Morbus Basedow, Knoten oder eine Vergrößerung?
- Seit wann: Wann wurde sie festgestellt?
- Behandlung: Welche Medikamente in welcher Dosis? Gab es eine Operation oder eine Radiojodtherapie?
- Einstellung: Sind die Laborwerte stabil? Wann war die letzte Kontrolle?
- Beschwerden: Gibt es Begleiterscheinungen, zum Beispiel an Herz, Augen oder bei der Belastbarkeit?
Knoten: Erst abklären, dann beantragen
Bei Schilddrüsenknoten ist für Versicherer vor allem wichtig, ob sie abgeklärt sind. Ein Knoten, der untersucht wurde und als unauffällig gilt, wird anders bewertet als einer, bei dem die Abklärung noch läuft.
Ist bei dir gerade eine Untersuchung offen, warte das Ergebnis am besten ab, bevor wir anfragen. Laufende Abklärungen führen oft dazu, dass der Versicherer die Entscheidung zurückstellt.
Diese Befunde solltest du bereithalten
- Laborwerte: die letzten Schilddrüsenwerte, gern auch ein paar ältere zum Vergleich
- Ultraschallbefund: besonders bei Knoten oder Vergrößerung
- Arztbericht: vom Hausarzt, Internisten oder Nuklearmediziner, mit Diagnose und Therapie
- OP-Bericht: falls operiert wurde, mit dem Ergebnis
Typische Ergebnisse
Bei einer gut eingestellten Erkrankung ohne Beschwerden ist die Bandbreite meist günstiger, als viele befürchten – sicher ist das aber nie, das entscheidet der Versicherer. Bei schwierigeren Verläufen kommen ein Zuschlag, ein Ausschluss für Erkrankungen der Schilddrüse oder eine Zurückstellung in Frage.
Wie bei jeder Vorerkrankung gilt: ehrlich angeben, Befunde beilegen, vorher anonym anfragen.
Häufige Fragen
Geschrieben von Martin Smits und Marc Hülsken, deine persönlichen Versicherungsmakler in KalkarStand: Oktober 2026
Allgemeine Informationen ohne Gewähr. Welche Leistungen gelten, richtet sich immer nach den Bedingungen des gewählten Tarifs.












